Es beginnt mit einem klaren Aufbau, ehrlichen Materialien, Zusammenarbeit und der Überzeugung, dass Design dem Menschen dienen sollte. Dieser humanistische Ansatz ermöglicht es seriengefertigten Gegenständen, mit Präsenz und Seele zu glänzen. Unsere in unserem Werk mit gleichgesinnten Designern gefertigten Produkte sind von struktureller Logik, hochwertigen Materialien und bleibendem Komfort geprägt.
Das Vermächtnis lebt in diesem Fortbestand — wo Ethik auf Ästhetik trifft und Gegenstände darauf ausgelegt sind, fortzudauern. Es geht darum, seine Intelligenz weiterzugeben.
In Zagreb ging es beim Modernismus nie ausschließlich um Architektur. Er war eine Denkweise, in der Klarheit, Zusammenarbeit und der Gedanke, dass Design dem Menschen dient, im Vordergrund standen. Heute besteht dieses Denken in Gegenständen des täglichen Lebens fort — in einem Stuhl, einem Tisch, einem Sofa. So werden Möbelstücke zu Architektur nach menschlichem Maß; sie geben die gleiche Beachtung von Proportion, Material, Aufrichtigkeit und menschlichem Komfort weiter. Prostoria setzt diese Geschichte fort und lehnt sich dabei an regionale Erinnerungskultur und Weltoffenheit an.
Prostoria hat Möbelentwürfe von Vjenceslav Richter, eines kroatischen Modernisten, Künstlers und Visionärs, für die Produktion vorbereitet; diese Entwürfe blieben jahrzehntelang unverwirklicht und unbekannt. Das Projekt ging von Originalzeichnungen, Modellen und Archivmaterial aus und brachte fünf Kollektionen und zwanzig Produkte hervor, die durch Rekonstruktion, technische Bearbeitung und hausinterne Prüfung entwickelt wurden.
Jedes Stück wurde als nutzbarer Gegenstand produziert und an zeitgemäße Komfort-, Material- und Produktionsstandards angepasst, wobei es die strukturelle Logik des Originalentwurfs bewahrte. Somit wird Richter von Prostoria nicht als Geschichte präsentiert, sondern als eine Idee, die heute durch Möbel weiterlebt.
Modernistische Architektur ist noch immer ein Teil des Zagreber Alltagslebens. Gebäude aus den 1050er und 1960er Jahren sind noch immer aktive Bestandteile des Stadtrhythmus. Hervorgegangen aus dem modernistischen Erbe Kroatiens, findet Prostoria ihre Inspiration in den Arbeiten von Architekten wie Vjenceslav Richter, Ivan Vitić, Bernardo Bernardi, Marijan Haberle und Niko Kralj. Deren Vision – Architektur, Design und Kunst im Horizont menschlicher Erfahrung zusammenzuführen – prägt auch weiterhin unseren Ansatz ans Möbeldesign, der mit derselben Aufmerksamkeit für Funktionalität, Komfort und Alltagstauglichkeit entwickelt wird.
– Numen/ForUse
Polygon entstand zu einem Zeitpunkt des Übergangs, als sich Prostoria nicht nur zu fragen begann, wie etwas funktioniert, sondern wofür es steht.
Die von Numen / For Use gestaltete und in enger Zusammenarbeit mit unserem Werk entwickelte Produktreihe Polygon spiegelt eine humanistische Sichtweise auf den Modernismus wider, jener Art, die den Standpunkt vertritt, dass sich selbst
Das Gerüst des Armsessels ist sichtbar. Ehrlich. Seine Geometrie folgt dem Körper, nicht der Konvention. Sein Komfort geht aus Präzision und Geduld hervor.
Monk nahm seinen Anfang in der Architektur. Er wurde von Architekten des Büros 3LHD als Teil einer breiteren architektonischen Vision für das Hotel Dubrovnik Palace entworfen.
Der Stuhl wurde von Studio Grupa entworfen und zusammen mit Prostoria entwickelt. Er spiegelt Modernismus nicht als Stil wider, sondern als eine Denkweise, die auf Proportion, Zurückhaltung und natürlicher Logik beruht.
Zwei gebogene Sperrholzschalen. Freie Beine. Eine ruhige Präsenz.
- Studio Grupa
- Stefano Colli
In einem Gespräch mit dem Architekten und Sammler Stefano Colli untersuchen wir, warum bestimmte Stücke Bestand haben, nicht, weil sie selten sind, sondern weil sie Bedeutung tragen. Wenn es zwischen einem Gegenstand und einer Person zu einer Verbindung kommt, dann verschiebt sich etwas. Das Stück wird zum Teil einer Geschichte.
Kontinuität kommt nicht von ungefähr. In Prostorias Fabrik in Kroatien existieren Forschung, Design und Produktion Seite an Seite. Ideen werden geprüft, Materialien erkundet und Prototypen weiterentwickelt, bis sich der Komfort gerade richtig anfühlt. Es ist nicht die Imitation, die Vergangenheit und Gegenwart miteinander verbindet, sondern die Sorge — um die Struktur, das Material und die Menschen, die viele Jahre mit diesen Gegenständen leben werden. Kontinuität wird nicht gebaut, sondern erklärt.